Da wird auf Herz und Nieren geprüft: SMC eröffnet neues 550 Quadratmeter großes Zentrallabor

Neues Zentrallabor für das German Technical Center von SMC in Egelsbach

„Ventile, Aktuatoren, Kühl- und Temperiergeräte – sie alle müssen getestet werden, bevor wir sie an unsere Kunden ausliefern“, sagt Ferdinand Rein, Section Manager der Abteilung Engineering Services bei SMC. „Um das hohe Niveau bei der Produktqualität zu halten, müssen alle Produkte stringenten Prüfungskriterien genügen.“ Der führende Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik hat nach einem Jahr umfassender Planung samt Umbau sein neues 550 Quadratmeter großes Zentrallabor für das German Technical Center (GTC) in Egelsbach eröffnet. Ausgestattet mit modernster Prüf- und Messtechnik ist das neue Labor jetzt in verschiedene abgetrennte Einheiten aufgeteilt – vom temperaturgeregelten Testlabor für Kühl- und Temperiergeräte bis hin zu Klimakammern für extreme Umweltbedingungen. Dank neuester 3D-Drucker können die über 90 SMC Ingenieure im GTC neben Produktprüfungen auch hochflexible Prototypen-Tests realisieren.

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Die Arbeitsplätze im neuen Zentrallabor sind ganz nach Bedarf speziell ausgestattet und bilden die gesamte SMC Produktpalette im Labor ab. Ein genau kontrolliertes Laborklima und moderne Technik bieten dabei ideale Voraussetzungen für exakte Messergebnisse und reproduzierbare Testbedingungen.

Testlabor für Kühl- und Temperiergeräte

Ob zur Kühlung von Schweißzangen und Hochleistungsrechnern im 19-Zoll-Gehäuse oder für Laserapplikationen: Unabhängig von der Branche spielt die Temperatur in fast allen Prozessen eine zentrale Rolle und beeinflusst Qualität und Eigenschaften des Endprodukts. Das neue Zentrallabor des GTC verfügt deshalb über eine eigene, speziell ausgestattete Laboreinheit für die Abteilung „Kühl- und Temperiergeräte“. Dort sollen in erster Linie die Leihgeräte aus Kühl- und Temperieranwendungen gewartet und repariert werden. Zu den Routinearbeiten zählen der Austausch von Verschleißteilen, die Anpassung oder Modernisierung von Gerätesoftware sowie die Fehlersuche bei Reklamationen. Darüber hinaus kommt das Labor für Kundentests zum Einsatz. Zudem begleiten die Ingenieure von SMC auch Weiter- und Neuentwicklungen.

Von der Arktis bis in die Sahara: Umweltsimulation für Groß und Klein

SMC Geräte werden nicht nur in der trockenen Halle eingesetzt: Sie müssen auch extremen Witterungsbedingungen standhalten können. Ein Laborbereich ist deshalb speziell der Umweltsimulation gewidmet. Dabei mussten alle Baugrößen berücksichtigt werden – von kleinsten Ventilen und E-Achsen bis hin zu Kühlanlagen mit dem Volumen eines Kleinwagens. Im Vordergrund stehen hier Funktionsprüfungen und Lebensdauertests. Tests unter kundenspezifischen Betriebsbedingungen geben wertvolle Hinweise zur individuellen Auslegung der SMC Technologien. Zudem lassen sich eventuelle Probleme im Einsatz verlässlich nachstellen, analysieren und praxisnah lösen. Der klimatisch einstellbare Arbeitsbereich reicht von arktischen Minusgraden bis zu dreistelligen Temperaturen. Auch die relative Luftfeuchte lässt sich über den gesamten Bereich einstellen. Die Testergebnisse geben Aufschluss über das Produktverhalten in den Extrembereichen und kommen auch dem Entwicklungsprozess zugute.

Mit 3D-Druckern flexibel Prototypen entwickeln

Neben den individuell ausgestatteten Arbeitsplätzen für die Produktprüfung und -reparatur bietet das neue Zentrallabor auch Platz und Ausrüstung für hochflexible Prototypen-Tests. Oft werden im Entwicklungsprozess Anpassungen an der Form neuer Komponenten nötig. „Das Labor ist mit 3D-Druckern ausgestattet, die es uns erlauben, die benötigten Änderungen direkt darzustellen und zu testen“, so Ferdinand Rein. „Und natürlich arbeiten wir eng mit unserer Fertigung hier in Egelsbach zusammen.“ So muss nicht lange auf die Fertigstellung neuer Prototypen gewartet werden – das unterstützt kürzere Entwicklungszeiten.

„Das neue GTC Zentrallabor ist ein wichtiger Baustein unserer auf Wachstum ausgerichteten Unternehmensstrategie“, resümiert Ferdinand Rein. „Mit ihm sind wir im Bereich Testing auch in Zukunft für steigende Anforderungen an Qualität und Quantität gewappnet.“

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