Umbau statt Neuinvestition: KHS steigert Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Flaschenreinigung

KHS-Maschinen sind aufgrund hoher Zuverlässigkeit oft über viele Jahrzehnte im Einsatz. Selbst nach sehr langer Laufzeit ist eine Neuinvestition nicht immer notwendig. Bei Maschinen zur Flaschenreinigung etwa hat sich die Technologie nicht grundsätzlich verändert. Seit einigen Jahren offeriert der Systemanbieter deshalb verschiedene Umbaupakete, um die Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Das bietet Abfüllern nicht nur Vorteile im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit sowie Effizienz, sondern reduziert auch den Ressourcenverbrauch und schont damit die Umwelt. Davon profitiert unter anderem hat der deutsche Getränkehersteller Aqua Römer.

Besonders bei Flaschenreinigungsmaschinen ist eine Neuinvestition mit großem Aufwand verbunden. Allein ihre enormen Maße erfordern bei Abfüllern häufig bauliche Anpassungen bis zum Öffnen der Hallendecke. Seit einigen Jahren bietet KHS verschiedene Umbaupakete an, die eine Alternative zum Austausch darstellen. Der Systemanbieter bringt dabei alte Flaschenreinigungsmaschinen für Glas- und PET-Flaschen mit vergleichsweise geringem Aufwand technisch und ökologisch auf den neuesten Stand. Denn verändert hat sich über die Jahre vor allem der gesunkene Energie- und Wasserverbrauch. Mit Upgrades lässt sich fast jede alte Maschine innerhalb weniger Tage nachrüsten und auf einen modernen Stand bringen.

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Zahlreiche Vorteile durch Umbau

Bei der leistungsabhängigen Frischwasserregelung passt KHS die Zufuhr mittels eines Regelventils an. So verringert sich der Verbrauch bei reduzierter Maschinenleistung erheblich. Zudem können die alten Anlagen mit dem Liquid Efficiency Spraying System (LESS) ausgerüstet werden. Es bietet eine Stromsparfunktion für Spritzpumpen durch Minimierung des Spritzdrucks während der Stillstandszeiten. Dadurch verbraucht die Maschine im Standby-Modus 80 Prozent weniger Energie. Optional ermöglicht zudem ein flexibler Spritzdruck die Verarbeitung von Leichtglas- oder PET-Flaschen.

Durch den Umbau auf das Trägersystem Eco-Carrier reduziert sich das Gewicht der Flaschenkörbe um 25 Prozent. Das Antriebssystem wird so mechanisch weniger belastet. Die geringere Wärmeaufnahme der erneuerten Anlagen sorgt für eine bessere Energiebilanz. Zudem werden Reinigungsmittel eingespart. Bei der Eco-Chain, einer gewichtsoptimierten Flaschenkorbkette, und durch den Einsatz von Kunststoffbuchsen verlängert sich deren Lebensdauer um bis zu 25 Prozent bei gleichzeitig sinkendem Rollwiderstand und Reduzierung der Stromaufnahme. Das Verständnis von Nachhaltigkeit geht bei KHS über die Ressourceneffizienz hinaus. „Mit unseren Umbauangeboten sorgen wir dafür, dass der Kunde Maschinen möglichst lange und effizient betreiben kann“, sagt Matthias Jansen, Head of Technical Support Service Division bei KHS.

Bei den Upgrades passt der KHS-Service den Umbau auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden an und findet praktikable Lösungen. Technische Voraussetzung für die aufwertenden Maßnahmen sind regelmäßige Wartungen der Maschinen und eine intakte Struktur. Die Kosten betragen dabei nur einen Bruchteil einer eventuellen Neuinvestition. „Innerhalb von ein bis zwei Wochen haben Kunden eine Maschine in ihrer Produktion stehen, deren Leistungsdaten dem aktuellen Stand der Technik entsprechen“, sagt Jansen.

Aqua Römer setzt auf Mehrweg-PET-Anlage von KHS

Von dem KHS-Angebot profitierte auch Aqua Römer im süddeutschen Mainhardt. Die Anlage leistet dort schon so lange zuverlässig ihren Dienst, dass selbst relativ langfristig verfügbare Ersatzteile im Bereich Elektrokomponenten teilweise nicht mehr lieferbar waren. „Deshalb haben wir uns für eine Sanierung entschieden“, sagt Marc Böttler, Geschäftsleiter Technik im Werk Mainhardt. Auf einer Mehrweg-PET-Anlage von KHS verarbeitet der Getränkeproduzent bis zu 24.000 Flaschen pro Stunde in den Formaten 0,5 bis 1,5 Liter. Im Zuge des Umbaus auf Servoantrieb für das Antriebssystem bot sich an, auch verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Energie- und Medienverbräuche umzusetzen: KHS ergänzte die LESS-Funktion, die Eco-Carrier sowie eine leistungsabhängige Frischwasserspritzung. Böttler ist vom Ergebnis überzeugt: „Wir können in der Reinigungsmaschine jetzt eine Kreislauffahrt durchführen und müssen die Flaschen bei einer Störung nicht mehr zurückführen. Die Anlage läuft insgesamt viel besser. Ich gehe davon aus, dass wir sie jetzt noch mindestens weitere 15 Jahre nutzen können.“ Da sich Aqua Römer dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben hat, freut sich Böttler auch über die Energie- und Medieneinsparungen.

Über die KHS GmbH

Die KHS GmbH ist einer der führenden Hersteller in den Bereichen der Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Non-Food-Industrie. Zu der Unternehmensgruppe zählen neben der Muttergesellschaft noch die KHS Corpoplast GmbH sowie zahlreiche Tochtergesellschaften im Ausland mit Standorten in Ahmedabad (Indien), Sarasota und Waukesha (USA), Zinacantepec (Mexiko), São Paulo (Brasilien) und Suzhou (China).

Am Stammsitz in Dortmund sowie in ihren weiteren Werken in Bad Kreuznach, Kleve und Worms stellt die KHS GmbH moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen für den Hochleistungsbereich her. Die KHS Corpoplast GmbH bildet am Standort Hamburg die PET-Kompetenz. Sie entwickelt und fertigt innovative PET-Verpackungs- und Beschichtungslösungen. KHS ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der im SDAX notierten Salzgitter AG. 2018 realisierte die Gruppe mit 5.081 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,161 Milliarden Euro.

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