Universitätsbibliothek der TU Ilmenau erhält Förderung für die Erhaltung ihrer Hochschulschriften

Die Bibliothek der Technischen Universität Ilmenau erhält 100.000 Euro Fördermittel für den Erhalt der Sammlung der Hochschulschriften der Technischen Hochschule Ilmenau, der Vorläufereinrichtung der TU Ilmenau. Die Sammlung der technischen Hochschulschriften enthält insbesondere Dissertationen und Habilitationen. Mit dem Geld können die einzigartigen Schriften noch in diesem Jahr fachgerecht restauriert und konserviert werden. Finanziert wird die Förderung zu gleichen Teilen vom Bund und vom Bundesland Thüringen.

Seit 2017 werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Sonderprogramm für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Deutschland Projekte zur Erhaltung national wertvollen schriftlichen Kulturguts gefördert. Aus diesem Programm erhält die TU Ilmenau Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für die Erhaltung der Hochschulschriften, die an der ehemaligen Technischen Hochschule Ilmenau seit ihrer Gründung im Jahr 1953 bis 1992 entstanden. Ein entsprechender Antrag des Direktors der Universitätsbibliothek Gerhard Vogt bei der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts beim Bund wurde positiv beschieden. Mit weiteren 50.000 Euro finanziert die Thüringer Staatskanzlei die Erhaltung der Schriften.

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Die Technische Hochschule Ilmenau war eine der wichtigsten Forschungs- und Lehrstätten der DDR, insbesondere auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften. Sie wurde 1953 als Hochschule für Elektrotechnik gegründet und war die einzige Spezialhochschule für Elektrotechnik in der DDR. Insofern bietet die Sammlung der technischen Hochschulschriften der TU Ilmenau einen einmaligen Überblick über den ingenieurwissenschaftlichen Wissensstand in der DDR. Bibliotheksdirektor Gerhard Vogt weiß die Sammlung in den vor zehn Jahren sanierten Magazinen der Universitätsbibliothek gut untergebracht: „Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Schriften allerdings durch Umwelteinflüsse und durch mechanische, chemische und biologische Prozesse beschädigt. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir über die Förderung von Bund und Land den einzigartigen, wertvollen Bestand nachhaltig sichern und für weitere Nutzungs- und Forschungszwecke erhalten können.“

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