Elektrische Heizlasten intelligent managen und Kosten sparen

In der industriellen Wärmebehandlung entscheidet die präzise Steuerung der elektrischen Heizlasten über die Effizienz der Prozesstemperaturregelung und damit über die wirtschaftliche Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie. GEFRANs neue Leistungssteller der Serie GPC Power Controller übernehmen im Zusammenspiel mit dem GSLM Smart Load Manager genau diese intelligente Lastenverteilung und gestatten gleichzeitig die vorausschauende Wartung.

"Wenn in einem Wärmebehandlungsbetrieb mit zahlreichen Hochleistungsöfen mehrere Heizzonen gleichzeitig gestartet werden, kann es zu einer erheblichen Bedarfsspitze an elektrischer Energie kommen", erläutert Ralph Rohmann, Business Development Manager bei GEFRAN. "Diese Verbrauchsspitzen verursachen Mehrkosten, da je nach Stromliefervertrag zusätzliche Gebühren anfallen. Im ungünstigsten Fall führt dies zur Überlastung einzelner Komponenten oder des gesamten Systems mit drohenden Schäden bis hin zur Unterbrechung des Produktionsprozesses. Mit unserem neuen GSLM Smart Load Manager und den neuen Leistungsstellern der GPC Reihe unterstützen wir unsere Kunden nicht nur bei der Optimierung der Gesamtleistungseffizienz und der Betriebskosten. Wir bieten auch eine effektive Lösung zur Risikominimierung.“

GPC – GEFRAN Power Controller
Die neueste Generation der modularen Baureihe GPC Power Controller umfasst ein-, zwei- und dreiphasige Lösungen für Ströme von 40 A bis 600 A und Spannungen bis 690 Vac. Die GPC Leistungssteller steuern lineare und nicht-lineare Lasten (MoSi2, SiC, SWIR, Graphit und Transformatoren) in industriellen, elektrisch beheizten Hochtemperatur-Öfen wie beispielsweise Vakuumöfen, Anlagen zur Glashärtung, Autoklaven für Verbundglas oder Verbundwerkstoffe und Halteöfen für Aluminium. Die neuen Leistungsteller sind mit leicht austauschbaren Sicherungen ausgestattet und verfügen über vollständig konfigurierbare analoge und digitale Ein- und Ausgänge für die Übertragung von Prozessvariablen und die Übermittlung von Alarmsignalen an Leitsysteme. Für die Einbindung in „Smart Factories“ können sie optional mit allen gängigen Feldbussystemen ausgerüstet werden. Zusätzlich garantiert die ODVA-Zertifizierung (Ethernet/IP) eine sichere Integration.

Einzigartig auf dem Markt sind die umfangreichen, integrierten Überwachungs- und Diagnosemöglichkeiten: alle dreiphasigen GPC sind allein für die Temperaturüberwachung mit zwölf eingebauten Thermoelementen ausgestattet, von denen sechs die Temperatur an den Netz- und Lastklemmen überwachen, um eine Überhitzung durch Montagefehler bei der Verkabelung oder Lösen der Klemmen während des Betriebs zu erkennen.

Das intelligente Management der elektrischen Lasten übernimmt der neue GSLM Smart Load Manager. Im Zusammenspiel mit GPC Power Controllern koordiniert er mithilfe der beiden intelligenten Algorithmen „Load Sharing“ (Lastverteilung) und „Load Shedding“ (Lastbegrenzung) die Schaltfolge und Einschaltdauer von Heizwiderständen so, dass der Energieverbrauch unter Vermeidung von Lastspitzen möglichst gleichmäßig über die Einschaltdauer verteilt wird und gleichzeitig die voreingestellte Leistungsgrenze zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.

Über die GEFRAN Deutschland GmbH

Die GEFRAN Gruppe entwickelt und fertigt Geräte sowie integrierte Systeme für Sonderanwendungen für die Herstellung von Kunststoffen, Lebensmitteln und deren Verpackungen sowie Pharmazeutika und Druckgussmaschinen.

Hochspezialisiertes Fachwissen, flexible Konstruktion und Produktion sowie Innovationsfähigkeit und die Qualität der Produkte und Prozesse sind die Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Gefran-Gruppe.

Seit dem 9. Juni 1998 ist GEFRAN an der Borsa Italiana in Mailand gelistet und gehört dort seit 2001 zum STAR-Segment sowie seit dem 31. Januar 2005 zur ALL STAR Class (die zum 1. Juni 2009 in den FTSE Italia STAR Index umgewandelt wurde).

Die Gefran-Gruppe, die derzeit mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigt, verfügt über Vertriebsniederlassungen in Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Spanien, Brasilien, China, Singapur, Indien sowie in der Türkei, der Schweiz und in den USA und über Fertigungsstätten in Deutschland, Brasilien, China, den USA und der Schweiz und kann so die größten und wichtigsten Märkte der Welt unmittelbar abdecken.

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