Produktion im Maschinenbau gewinnt an Fahrt

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– Zuwachs im ersten Halbjahr um 2,4 Prozent
– Auch Kapazitätsauslastung und Beschäftigung steigen
– VDMA: Aufschwung ist kein Selbstläufer

Die Maschinenbauer in Deutschland spüren die verbesserte Marktlage in vielen wichtigen Absatzregionen auch in ihren Fabrikhallen. Im ersten Halbjahr 2017 steigerten die Unternehmen ihre Produktion nach vorläufigen Zahlen um preisbereinigt 2,4 Prozent zum Vorjahr. Während die einzelnen Monatswerte zum Teil stark schwanken, ergibt sich in der Gesamtbetrachtung ein erfreuliches Bild. „Wir sind auf gutem Weg, das prognostizierte Produktionsplus von real 3 Prozent im Gesamtjahr 2017 zu erreichen“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers anlässlich der Halbjahresstatistik. Dies wäre die höchste Produktionssteigerung seit dem Jahr 2011. „Dass die Produktion im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr nur stagnierte, ist zum einen Folge eines Arbeitstageeffekts. Zum anderen zeigt sich, dass der wirtschaftliche Aufschwung im Maschinenbau kein Selbstläufer ist“, mahnte Wiechers. „Von dem Schwung, der vornehmlich aus dem Ausland kommt, wünschen wir uns auch mehr im Inland.“

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In das gleichwohl positive Bild passt auch, dass die Kapazitätsauslastung im deutschen Maschinenbau im Juli kräftig auf 87,8 Prozent geklettert ist – ein Zuwachs von 5,4 Prozentpunkten zum Vorjahr. Damit lag der Auslastungsgrad erstmals seit 2012 wieder über dem langjährigen Durchschnittswert von 85,9 Prozent. Auch die Zahl der Mitarbeiter im Maschinenbau im Inland ist im Mai – neuere Daten liegen noch nicht vor – um 3000 auf rund 1,012 Millionen Menschen gestiegen.  

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Der VDMA vertritt mehr als 3200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell gut 1 Million Beschäftigten im Inland und einem Umsatz von 220 Milliarden Euro (2016) ist der Maschinenbau größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

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