Krones startet mit hohem Auftragseingang in das Geschäftsjahr und bestätigt die Finanzziele für 2026

  • Die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust. Im ersten Quartal 2026 steigerte das Unternehmen den Auftragseingang um 5,3 % von 1.435,9 Mio. € im Vorjahr auf 1.512,1 Mio. €. Damit liegt der Wert der Bestellungen auch über dem des vierten Quartals 2025 (1.460,0 Mio. €).
  • Der um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatz stieg um 1,4 %. Der ausgewiesene Umsatz lag bei 1.379,1 Mio. € (Vorjahr: 1.410,0 Mio. €). Auf Basis des Book-to-Bill-Ratios im ersten Quartal von 1,10 erwartet Krones bis zum Jahresende eine Beschleunigung des Umsatzwachstums.
  • Die EBITDA-Marge verbesserte sich von Januar bis März von 10,6 % im Vorjahr auf 10,8 % und bewegt sich damit innerhalb des Prognosekorridors für das laufende Geschäftsjahr.
  • Wegen des gesteuerten Aufbaus von Working Capital erwirtschaftete Krones im ersten Quartal 2026 einen Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten von minus 9,5 Mio. €  (Vorjahr: 165,2 Mio. €). Der ROCE lag bei 17,6 % (Vorjahr: 20,5 %).
  • Nach der positiven Entwicklung im ersten Quartal bestätigt Krones die Prognosen für das Gesamtjahr 2026. Das Unternehmen erwartet ein um Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %, eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 % sowie einen ROCE von 19 % bis 20 %.

Krones hat im ersten Quartal 2026 seine stabile Geschäftsentwicklung trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten fortgesetzt. Die Märkte des Unternehmens sind grundsätzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen und die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust.

Auftragseingang zieht im ersten Quartal an – Umsatzwachstum liegt nach den ersten drei Monaten im Plan

Der Auftragseingang von Krones entwickelte sich von Januar bis März 2026 sehr positiv. Mit 1.512,1 Mio. € übertraf er den Vorjahreswert von 1.435,9 Mio. € um 5,3 % und lag auch höher als im vierten Quartal 2025 (1.460,0 Mio. €). Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz, lag im ersten Quartal 2026 bei 1,10              (Vorjahr: 1,02).

Die rege Ordertätigkeit spiegelt sich im Auftragsbestand wider. Er stieg im Vergleich zum Jahresende 2025 (4.190,4 Mio. €) um 3,2 % auf 4.323,4 Mio. €. Dieser weiterhin sehr hohe Auftragsbestand steigert die Planungssicherheit von Krones und gewährleistet die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das vierte Quartal 2026.

Die Erlöse von Krones wurden im ersten Quartal 2026 von Währungsumrechnungseffekten in Höhe von rund 50 Mio. € beeinflusst. Bereinigt um diese Effekte stieg der Umsatz von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 %. Der ausgewiesene Umsatz lag bei 1.379,1 Mio. € (Vorjahr: 1.410,0 Mio. €). Während im Kernsegment „Abfüll- und Verpackungstechnologie“ der um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatzanstieg im ersten Quartal innerhalb der Prognosespanne für das Gesamtjahr 2026 lag, blieb er wegen unterjähriger Erlösschwankungen in den Segmenten „Prozesstechnologie“ und „Intralogistik“ darunter. Auf Basis der positiven Entwicklung des Auftragseingangs rechnet Krones damit, dass sich das Wachstum bis zum Jahresende in den beiden Segmenten und im Konzern beschleunigt.

Krones verbessert die Ertragskraft in den ersten drei Monaten

Im ersten Quartal 2026 hat Krones die Ertragskraft weiter gestärkt. Darin spiegelt sich hauptsächlich die Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Performance sowie der Kostenstrukturen des Unternehmens wider.

Von Januar bis März 2026 erwirtschaftete Krones ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 148,9 Mio. € (Vorjahr: 149,3 Mio. €). Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 10,6 % auf 10,8 %. Damit lag sie innerhalb des EBITDA-Margenziels für das Gesamtjahr 2026 von 10,7 % bis 11,1 %.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging wegen gestiegener Abschreibungen auf das Anlagevermögen und eines niedrigeren Finanzergebnisses im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 107,9 Mio. € auf 98,1 Mio. € zurück. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Krones mit einem Anstieg des EBT gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt erzielte Krones im ersten Quartal 2026 ein Konzernergebnis von 68,6 Mio. € (Vorjahr: 75,9 Mio. €). Aus diesem errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 2,17 € (Vorjahr: 2,40 €).

Free Cashflow (ohne M&A) entwickelt sich im ersten Quartal planmäßig

Krones hat von Januar bis März 2026 die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten deutlich verringert. Diese aktive Steuerung war ein wesentlicher Grund dafür, dass das Unternehmen in den ersten drei Monaten 2026 das Working Capital um insgesamt 126,0 Mio. € aufbaute. Deshalb erwirtschaftete Krones im ersten Quartal einen um M&A-Aktivitäten bereinigten Free Cashflow von minus 9,5 Mio. € und lag damit planmäßig unter dem sehr hohen Vorjahreswert von 165,2 Mio. €.

Krones verfügt weiterhin über eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur. Ende März 2026 lag die Nettoliquidität des Unternehmens, also die liquiden Mittel abzüglich Bankschulden, bei 523,1 Mio. € (Vorjahr: 589,7 Mio. €).

Der ROCE (Return on Capital Employed) lag nach dem ersten Quartal 2026 mit 17,6 % unter dem hohen Vorjahreswert von 20,5 %.

Krones bestätigt die Finanzziele für das Gesamtjahr 2026

Krones bleibt trotz der schwierigen weltwirtschaftlichen Lage für das Geschäftsjahr 2026 realistisch optimistisch. Das erste Quartal bestätigt diese Einschätzung. Gleichzeitig bleibt das Geschäftsumfeld für Krones sehr volatil. Die aktuelle Situation im Nahen Osten zeigt, dass es auch im laufenden Jahr wieder viele Herausforderungen für das Unternehmen gibt. Wie sich der Konflikt im Iran genau auf die Wirtschaft im Nahen Osten und im Weiteren auf die Weltwirtschaft auswirken wird, ist derzeit nicht vollumfänglich abschätzbar. Eine weitere Unwägbarkeit ist die globale Zollpolitik, die zu einem Rückgang des Welthandels führen könnte. Auch Materialengpässe und Probleme in den weltweiten Lieferketten bleiben Unsicherheitsfaktoren.

Insgesamt bestätigt das Unternehmen auf Grundlage der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte und des positiven ersten Quartals die Finanzziele für 2026.

Der Vorstand erwartet im Konzern ein um Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %. Auf Basis operativ steigender Umsätze, einer weiterhin disziplinierten Preisstrategie sowie der kontinuierlichen Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 erneut verbessern. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 %. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr einen Wert von 19 % bis 20 %.

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